Samstag, 29. August 2015

Telekom und VDSL-Vectoring

Die Telekom will in Deutschland das VDSL-Vectoring einsetzen.

Durch Vectoring werden allerdings alle Konkurrenten ausgeschaltet, da an einem Hauptverteiler mit aktiviertem Vectoring technisch bedingt immer nur ein Anbieter seine Dienste anbieten kann.

Die Telekom versucht zu begründen, dass von den Anschlüssen, die mit Vectoring versorgt werden sollen, bisher nur rund 1 % einen 50 MBit/s-Anschluss oder schneller besitzen. Bei dieser Rechnung rechnet die Telekom allerdings die eigenen VDSL-50-Angebote nicht dazu, denn diese liefern ja nur "bis zu" 50 MBit/s und nicht garantierte 50 MBit/s.

Ob es tatsächlich zu einem Vectoring-Monopol der Telekom kommen wird, bleibt abzuwarten. Sinnvoller als Vectoring, was auch nur einige Jahre funktionieren wird, bis wieder höhere Bandbreiten gefordert werden (die Kupferader ist einfach am Rande der Leistungsfähigkeit angekommen), wäre die Verlegung von Glasfaserkabeln.

Aber da wären ja teurere Investitionen als beim Vectoring-Ausbau notwendig ...

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